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MatanaIm Gespräch: Ian Illavsky, der zusammen mit Don Wilkie das Label Constellation betreibt Text: Klaus von FrielingMatana
Bild: (Matana) von Brett Walker

Klaus von Frieling: Wie sah die Musikszene in Montreal aus, als Ihr mit Constellation begonnen habt und wie hat sie sich seitdem verändert?

Ian Illavsky: Ich kann nur für einen kleinen Teil der Montrealer Szene zu Beginn der 90er Jahre sprechen. Für mich selbst und die Menschen, mit denen ich mich künstlerisch und politisch verbunden fühlte, gab es ein gesundes Misstrauen gegenüber dem, worum es in den anderen "Musikkulturen" ging, worauf sie sich bezogen, von was sie sich motiviert fühlten, und ob es überhaupt Gemeinsamkeiten zwischen uns gab. Auf der einen Seite war dies eine Zeit, in der "Punk" und "Indie" immer weiter von kommerziellen Kräften vereinnahmt wurden (z.B. Post-Nirvana, Smashing Pumpkins, Vans Warped Tour, Lolapalooza) und in der die Bezeichnung "Alternative" zu einem Mainstream-Branding-Wort wurde. Deshalb gab es in jeder Stadt etliche Bands, die sich an diesem Überschuss beteiligten und davon träumten, einen Plattenvertrag mit einem coolen amerikanischen Label (Sub Pop o.Ä.) abzuschließen. Sie holten sich zumeist die Anerkennung und Kontakte außerhalb der lokalen Strukturen.

Auf der anderen Seite gab es einige Szenen auf der frankophonen Seite Montreals. Mit deren kulturellen und künstlerischen Bezugspunkten fühlten wir uns aber auch nie besonders verbunden.

Insgesamt war es so, dass wir uns in Montreal Mitte der 90er Jahre als Teil einer kleinen anglophonen Do-It-Yourself-Community so fühlten, als wenn wir etwas alleine auf die Beine stellten könnten und auch mussten. Unser gesamter kultureller und historischer Kontext bestärkte diesen Impuls zur Selbstversorgung, zum Einfallsreichtum, zu einer künstlerischen Produktivität als Teil eines großen politischen Engagements und einer sozialen Marginalisierung.

Die "Antiglobalisierungsbewegung", wie sie unpassenderweise genannt wird, war von zentraler Bedeutung für unsere Diskussionen und unser praktisches Leben. Daher war die Idee, lokale Institutionen und Organisationsformen aufzubauen und dabei die großen Medien sowie Mainstream-Werbung zu umgehen, einfach eine Selbstverständlichkeit.

Zudem herrschte zu dieser Zeit in Montreal eine umfassende wirtschaftliche Depression: Es gab viele leerstehende Gebäude, unzählige verlassene Firmenareale und große günstige Appartments. Und selbstverständlich gab es auch keine Jobs. Aber es war möglich, mit wenig Geld auszukommen und trotzdem tolle Räumlichkeiten zu finden, in denen man leben, Musik machen und künstlerisch tätig sein konnte. Ich habe nie in Berlin gelebt, aber ich glaube, dass es Mitte der 90er Jahre in Montreal ähnlich gewesen ist: günstiger urbaner Wohnraum, politisch und kulturell spannende Bewegungen sowie eine gleichzeitige Marginalisierung und Zusammenrottung von Künstlern und Musikern, die es in die Stadt verschlagen hat. Also wirklich unkonventionell, so dass die Dinge noch zu dreckig, instabil und fucked up waren, um von den Tour Guides guten Gewissens als "unkonventionell" weiterempfohlen zu werden.

Da alle "offiziellen" Clubs und Bars zu der Zeit nicht kommerzielle, experimentelle Musik so gut wie gar nicht unterstützt haben, war es das Schwierigste, Orte zu finden, um den Menschen interessante Dinge zu präsentieren und sie auf eine konstruktive und kooperative Art zusammenzubringen. Darum ging es bei Constellation vor allem. Während mein Partner Don und ich uns immer vorstellten, ein Label zu gründen, war die ursprüngliche Idee, erst einen öffentlichen Raum für Auftritte zu schaffen: einen Künstler-freundlichen Ort, aus dem ein Label entstehen könnte. Wir brauchten etwa ein Jahr um zu realisieren, dass die Stadt Montreal uns niemals die Genehmigung dafür erteilen würde, solange wir nicht mehr Geld "investieren" konnten, um unsere Pläne nach ihren Vorstellungen zu realisieren. Als wir Efrim, Dave, Thierry und die anderen Mitglieder von Godspeed kennen lernten – die ein riesiges Loft besaßen – bemerkten wir sehr schnell, dass wir die Shows einfach ohne Erlaubnis durchführen sollten, dabei immer auf die Polizei achten und sicherstellen mussten, dass jeder mit den Risiken und Bedingungen einer solchen Veranstaltung verantwortungsvoll umgeht. Und los ging's. Wir organisierten Auftritte im Hotel2Tango (dem Godspeed-Übungsraum) und im Constellation Room (einem kleineren Loft, in dem Don und ich von 1997 bis 2000 lebten). Diese Veranstaltungen haben nie Geld eingebracht. Die Leute brachten ihre Getränke selbst mit, und niemand konnte sich einen Eintrittspreis von über 5 Dollar leisten. Aber die Konzerte brachten den Bands manchmal mehrere hundert Dollar ein oder halfen, ein weiteres gebrauchtes Teil für die Anlage zu bezahlen. Und selbstverständlich sorgten sie dafür, ein gemeinsames Arbeitsethos und einen Gruppenzusammenhang zu schaffen. Dann begannen einige Bands, ihre Musik aufzunehmen, und Constellation machte daraus Alben, meistens von Hand, und veröffentlichte sie, ohne zu erwarten, sie außerhalb der lokalen Kreise zu verkaufen.

Mit dem unerwarteten Erfolg, den Godspeed plötzlich außerhalb Montreals hatten – durch Mund-zu-Mund-Propaganda und ihre erste LP, die wir herausbrachten – begannen sich die Dinge Anfang dieses Jahrtausends zu entwickeln. Godspeed waren viel damit beschäftigt, eine Band zu sein und zu touren. Sie machten nicht viel Geld und teilten das, was sie bekamen, zwischen den neun Bandmitgliedern auf. Darunter einige, die alles wieder in die lokalen Strukturen einfließen ließen. Und Constellation machte es genauso. Dadurch wurde das Label zu einer stabilen Plattform für unterschiedliche Montrealer Bands. Efrim und Thierry bauten in ihrem Loft das Hotel2Tango-Studio auf, Dave errichtete in The Pines ebenfalls ein Studio, und Mauro mietete Räume an, aus denen schließlich das Veranstaltungszentrum Casa Del Popolo wurde. Und das brachte die Dinge in diesem Teil der Stadt wirklich voran, denn damit gab es eine Auftrittsmöglichkeit für unabhängige Künstler und experimentelle Musik, für Free Jazz, Improv, elektronische Soundart usw. neben den vielen Formen des Indie Rock und Indie Pop.

Ich glaube, vor allem Godspeed sorgten dafür, dass die anglophone und frankophone Szene zusammenfanden. Ihre Musik kam ohne Worte aus, daher gab es auch keine Sprachbarrieren. Und ihre Musik war interessant für Leute aus der Progressive-Richtung, die in Montreal und Quebec immer schon stark vertreten war (Bands wie Genesis, Yes und Soft Machine waren immer sehr erfolgreich hier, oftmals sogar, bevor sie im Rest Nordamerikas bekannt wurden).

Anfang der 2000er schien es so, als ob es mehr Leute in Montreal gab, die sich für die Art Musik interessierten, die wir produzierten. Eine breite Palette, die die ganze Post-Rock-Sache beeinflusste: Jazz, Free/Noise, Improv und elektronische Musik, gemixt mit Punk- und D.I.Y.-Ästhetik.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich in Montreal zunehmend eine international anerkannte Musikszene etabliert, wodurch die Stadt zu einem Magnet für Hipster aus allen Ecken wurde. Genau wie die gesamte westliche Welt zum Hipstertum tendiert, sei es in der Kultur, der Kunst, der Mode. Was will man machen? Wir versuchen einfach, nicht hinzusehen und mit dem, was wir tun, weiterzumachen. Also Musik zu entdecken, die sich aufrichtig anfühlt, unentbehrlich und wahrhaftig engagiert.

Die Szene hier ist jetzt zugleich wesentlich gesünder als auch ungesünder. Unzählige Bands, die zur selben Zeit spielen, mehr Orte, wo Veranstaltungen organisiert werden, und viel mehr Menschen, die versuchen, mit der Musik Erfolg zu haben. Das bedeutet letztlich, dass viele Menschen nach unterschiedlichen Prinzipien handeln, aus unterschiedlichen Motivationen heraus, die wir niemals berücksichtigt haben. Das soll natürlich nicht heißen, dass es heutzutage unsinnig ist, zu versuchen, von der Musik zu leben. Aber mit dem Aufkommen einer Vielzahl von Menschen, die sich das ebenfalls vorstellen können und einer Musikszene, die in erster Linie von der Popkultur und einer "Kommerzialisierung des Coolen" bestimmt wird, erhält man "ähnliche Unähnlichkeiten" von politischen und ökonomischen Vorstellungen, die damit einhergehen.

Montreal sieht deshalb zwangsläufig heute so wie jede andere Stadt dieser Welt aus, glaube ich. Allerdings finden wir immer noch Leute, mit denen wir Gemeinsamkeiten entdecken, die tolle Sachen machen aus einer Motivation heraus, die wir für authentisch, ehrlich, ausbalanciert und engagiert halten.

Klaus von Frieling: Wie viel aufwendiger sind Eure Artworks im Vergleich zu normalen CD-Plastikhüllen?

Ian Illavsky: Die meisten LPs und CDs, die wir machen, erfordern mehrere Prozesse, da wir uns um unterschiedliche Druckereien, Papierlieferanten usw. kümmern müssen. Wir verwenden zudem immer 100% Recyclingpapier, wenn es möglich ist, und das ist in der Regel teurer, benötigt mehr Zeit und Aufwand. Wir koordinieren alles, halten alles in Bewegung und tragen es in unserem Warenlager zusammen, wo wir dann jede einzelne Platte zusammenlegen, eintüten, versiegeln, verpacken und versenden. Alle Platten unseres gesamten Backkatalogs stellen wir auf die gleiche Weise her, wie die Erstveröffentlichungen. Ich glaube, insgesamt kostet uns das vier- oder fünfmal so viel Zeit und Geld, als wenn wir die normalen Jewelcases verwenden würden. Das liegt teilweise auch daran, dass wir keine Aufträge vergeben, sondern die Arbeiten selbst durchführen. Wir und unsere Mitarbeiter. Deshalb benötigen wir auch sehr viel Platz als Arbeitsraum und zur Lagerung. Aber wir lieben es.

Es gibt nichts Schlimmeres, als sich von der Produktion zu entfremden. Dies ist einer unserer wesentlichen Grundsätze – er gilt für das Label wie für unser Leben. Entfremdete Arbeit ist der Grund für unsere globale Misere und unsere globale Krise. Das müssen wir uns immer wieder vor Augen führen.

Das bedeutet vielleicht, dass wir für den Konsumenten teurer sind und deshalb weniger verkaufen und weniger produzieren. Bis jetzt können wir uns das erlauben, auch wenn Musik in dieser Hinsicht absolut entwertet wurde.

Klaus von Frieling: Wie viel der Label-Philosophie hat sich denn seit den Anfangstagen geändert?

Ian Illavsky: Ich glaube wirklich, dass sich an der Grundphilosophie des Labels nichts geändert hat. Das Internet und die permanent geringer werdende Bereitschaft der Menschen, für aufgenommene Musik etwas zu bezahlen, machte einige Veränderungen notwendig und ist der Grund für einigen Frust und Schrecken.

Aber wir verdienen nach wie vor unser Geld nur mit den Plattenverkäufen. Wir fragen unsere Bands immer sehr früh, ob sie damit einverstanden sind, Lizensierungen nicht als Vertragsbestandteil zu führen, dafür erhalten sie das Recht, jede Lizensierung, die sie durch Film, Fernsehen oder dergleichen abschließen, zu 100% selbst einzunehmen. Wir stellen ihnen keine Managementkosten in Rechnung, obwohl wir oftmals diese Dinge letztlich mit übernehmen. Wir akzeptieren, dass die digitale Verkäufe die Realität und notwendig sind, auch wenn wir dadurch nicht viel Geld einnehmen.

Wir leben von genauso wenig Geld wie im Jahr 2000, als wir begannen, das Label in Vollzeit zu betreiben. Das macht es aus unserer Sicht einfacher, zu den eigenen Prinzipien zu stehen.

Klaus von Frieling: Und wie viele Leute sind heute bei Constellation beschäftigt?

Ian Illavsky: Neben Don und mir arbeitet eine Vollzeitkraft in unserer Auslieferung, eine im Bereich Web/PR, eine Teilzeitkraft in der Buchführung und einige Vertragsmitarbeiter, die von der Abwicklung einer gesamten Platte bis zur Einbindung an besonderen Projekten an allem beteiligt sind, von den Aufnahmen einer Live-Show bis zum Redesign unserer Website oder der Organisation einer Veranstaltung.

Klaus von Frieling: Wie ist das Verhältnis von Constellation zum Hotel2Tango?

Ian Illavsky: Teilweise habe ich das ja bereits angedeutet. Das Hotel2Tango gehört nicht uns und wir führen es auch nicht (obwohl wir an dem Kollektiv beteiligt sind, dem das Gebäude gehört, in dem beide untergebracht sind). Weder Don noch ich sind finanziell am Hotel2Tango beteiligt oder beteiligen uns auf irgendeine Weise am Management. Wenn eine unserer Bands dort Aufnahmen machen, bezahlen wir das Studio dafür – wobei wir selbstverständlich von der langjährigen Freundschaft zwischen uns und den Betreibern profitieren, also auch mal die vereinbarten Zeiten überziehen können oder auch kurzfristig in die Planungen aufgenommen werden.

Hotel2Tango wurde in derselben Zeit wie Constellation groß, mit einigen unserer besten Freunde als Mitarbeiter. Daher fühlen wir uns ihnen auch sehr verbunden, spiritually and situationally.

Klaus von Frieling: Ist es für Euch ein Problem, dass es von Godspeed so viele Bootlegs gibt, die man im Internet herunterladen kann?

Ian Illavsky: Nein.

Klaus von Frieling: Als Ihr Euch entschieden habt, Eure Platte auch über Amazon zu verkaufen, wie waren die Reaktionen darauf?

Ian Illavsky: Wir haben nie jemandem verboten, unsere Platten zu verkaufen. Unsere Vertriebspartner können sie jedem anbieten. Ich kann mich nicht erinnern, dass es unsere Platten mal nicht bei Amazon gab – auch wenn ich mich ehrlich gesagt nie darum gekümmert habe.

Wir sorgen aber immer dafür, dass Kaufhausketten keine besonderen Rabatte oder dergleichen erhalten. Wir versuchen die Leute immer zu animieren, nach alternativen Einkaufsmöglichkeiten zu schen und diese zu unterstützen. Amazon sucks – sie setzen sich über lokale Steuervorschriften hinweg (jedenfalls in Nordamerika) und sind absolut ausbeutend. Jeder kann das nachlesen, wenn er sich dafür interessiert. Aber Millionen von Menschen haben sich dafür entschieden, dort einzukaufen, warum auch immer.

Wir haben schon vor langer Zeit gelernt, dass man den Kosumenten nicht kontrollieren kann und dass der niedrigste Preise und die größte Überzeugung sehr kraftvolle Motivationen sind. Wir akzeptieren auch, dass Millionen von Menschen nicht in der Nähe eines Plattenladens leben, aber durch das Internet mit kulturellen Dingen verbunden sind und sich dann gerne für ein Versandsystem entscheiden, dass das Netz beherrscht, sei es Amazon, iTunes, YouTube oder Ähnliches.

Ich habe keine Ahnung, warum jemand nicht weiterhin bei einem Mail-Order-Service wie Green Hell, Glitterhouse oder Flight 13 bestellt, wenn man die mal gefunden hat. Ich nehme an, dass es etwas mit einer irrationalen Angst zu tun hat – einem Sicherheitsbedürfnis, demzufolge nur die größten Marken als zuverlässig, vertrauenswürdig und haftbar eingestuft werden.

Wenn wir in dieser Hinsicht irgendwie zynisch geworden sind, so nur in diesem Sinne: Im Jahr 2011 ist jeder, der sich entscheidet, für eine unserer Platten Geld zu bezahlen, auf jeden Fall nicht mutlos! Wir werden niemals mit Amazon einen besonderen Deal eingehen, um dieses Potenzial zu steigern, aber wenn dies das Portal ist, über das wir und unsere Bands für unsere kollektive harte Arbeit bezahlt werden, dann ist das eben so.

Klaus von Frieling: In einem Essay http://formverlust.wordpress.com/2010/07/09/godspeed-you-black-emperor-und-die-politik-des-chaos/ über Godspeed heißt es: "Das nicht-hierarchische Untergrundpostnetzwerk, das von Pynchon beschrieben wird (hier in Die Versteigerung von No. 49, Anm.), findet ein Echo in der Botschaft, die Constellation auf der Band-Homepage von Godspeed! veröffentlicht." Gilt diese Einstellung auch für Constellation? Und falls ja, was hältst Du vom Verkauf und Vertrieb von Musik über das Internet?

Ian Illavsky: Ich weiß leider nicht, auf welche Botschaft auf der Band-Homepage sich das bezieht. Aber ja, wir würden es sehr begrüßen, wenn wir unsere Platten nur über unabhängige Kanäle und Netzwerke verkaufen könnten. Ich denke nicht, dass die Dinge im Geheimen oder nur im "Untergrund" verhandelt werden sollten – falls das heutzutage überhaupt noch möglich ist bei kulturellen Ereignissen selbst auf der untersten Ebene der Kommerzialisierung. Aber es gibt einfach keinen Grund, warum nicht komplett unabhängige Kanäle, die aus kleinen, nachhaltigen, lokalen Unternehmen bestehen, einem Musik beschaffen können, die irgendwo auf der Welt jemand gemacht und produziert hat – solange die Produzenten dieser Musik akzeptieren, dass die Zahl derer, die sie mit Hilfe dieser Kanäle erreichen, natürlicherweise begrenzt ist. Es sind diese Kanäle, denen wir schon immer vertraut haben und die wir durch eine quasi natürliche Definition von Nachhaltigkeit gefördert haben.

Wir haben kein Problem mit dem Internet als Basis eines unabhängigen Austausches und für unsere Geschäfte. Wenn aber nur 1% von Amazons Marktanteilen zukünftig über unabhängige Mail-Order-Vertriebe laufen würde, wären die Auswirkungen enorm. Constellation wird sich weiterhin genau darum bemühen.

Wenn man in einem Plattenladen einkaufen geht, unterstützt man damit eine andere Art der Ökonomie und muss dafür halt ein bisschen mehr bezahlen. Dieses bissschen Mehr ist Geld, das im lokalen Wirtschaftskreislauf verbleibt. Constellation unterstützt diese sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge, zu denen diese Plattenläden gehören. Alles, was wir tun können, ist zu hoffen, dass der bewusste Konsument diese paar extra Euros auch als Unterstützung für diese Zusammenhänge versteht.

Aktuelle Veröffentlichungen (alle Vertrieb Southern):
Esmerine: La Lechuza (CST080)
Matana Roberts: Coin Coin Chapter One: Gens de couleur libres (CST079)
Efrim Manuel Menuck: Plays "High Gospel" (CST078)
Tindersticks: Claire Denis Film Scores 1996-2009 (CST077)
Pat Jordache: Future Songs (CST076)
Colin Stetson: New History Warfare Vol.2: Judges (CST075)

Weitere Informationen:
www.cstrecords.com