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Jeden Monat werden in der JAZZTHETIK die aktuellen CD und DVD Neuerscheinungen aus Jazz, Weltmusik, Elektronik, Blues, u.v.m. vorgestellt. Neben den Einzelvorstellungen gibt es auch monatliche Kolumnen zu speziellen Themen. Hier einige Besprechungen zum Probelesen aus der aktuellen Ausgabe.

Bheki Mseleku
The Best Of
Bheki Meseleku: p / Sibongele Khumalo: voc / Ezra Ngcukana, Ravi Coltrane: ts / Courtney Pine, Steve Williams: ss / Feya Faku, Graham Haynes: flh / Michael Bowie: b / Elvin Jones, Marvin »Smitty« Smith: dr / u.v.a.
12 Tracks
Sheer Sound / Rough Trade
***(*)

Andile Yenana
Who’s Got the Map?
Andile Yenana: p / Sydney Mavudla: tp / Sydney Mnisi: as, ts / Jimmy Mngwandi: b / Basi Mhalasela: perc / Clemment Benny, Marobo Morejele: dr
10 Tracks
Sheer Sound / Rough Trade
****
Südafrika hat, was Jazz betrifft, nicht erst seit Hugh Masekela und Abdullah Ibrahim einen guten Klang, immerhin gehört die Szene – neben der kubanischen und natürlich der US-amerikanischen – zu den ältesten überhaupt. Zwei Pianisten vom Kap stellt das Label Sheer Sound vor, zwei Musiker, die natürlich intuitiv als Nachfolger des großen Ibrahim rezipiert werden, davon abgesehen aber stilistisch wie biographisch eher durch die Unterschiede als durch Gemeinsamkeiten auffallen - sowohl untereinander als auch im Verhältnis zum vermeintlichen Vorbild. Der Ältere der beiden, Bheki Mseleku, kann bereits auf eine längere Karriere zurückblicken, die nun mit einem Best-of-Album gewürdigt wird. Mseleku entstammt der Szene Johannesburgs, entzog sich aber noch in den 80ern den Repressionen des Apartheid-Regimes und emigrierte nach London, wo er 1991 unter Mitwirkung Marvin »Smitty« Smiths und des Bassisten Michael Bowie sein Debütalbum einspielte – eine Rhythmusgruppe, die in der Folge zu den Konstanten seiner Arbeit zählen sollte. Mseleku lässt sich dabei kaum auf einen Stil festlegen: Es gibt swingende, harmonisch rigide Nummern, in denen eine Vorliebe für den Latin Jazz Chick Coreas, straighte Tanzrhythmen, aber auch für europäisch-klassizistische Ornamentik durchscheinen. Freunde von Lennie Tristano kommen hier bei der Spurensuche auf ihre Kosten. Auf seinem US-Debüt Timelessness traf der Pianist auf Coltrane-Mitstreiter wie Elvin Jones und Pharoah Sanders, deren modale Ansätze Mseleku mit Bezügen zu arabischer und afrikanischer Musik anreichert. Auf dem jüngsten Album Home At Last (2003) schließt sich unter reger Beteiligung afrikanischer Musiker der Kreis, wobei Msekelu seinen Heimatbegriff eher spirituell als geographisch fasst. Sein Pianospiel ist charakterisiert durch perlende Leichtigkeit und ausgeprägtes Melodiegefühl, das Dissonanzen zwar vermeidet, aber sich vor jedem Hintergrund hell und oft genug überraschend abhebt.
Wenn Mseleku auf dem Instrument eher Lyriker ist, haben wir es bei Andile Yenana mit einem Klangmaler zu tun, der zwischen Impressionismus und Expressionismus nach Belieben umschalten kann: Die ersten Akkorde seines aktuellen Albums Who’s Got the Map? gemahnen mit ihren weiten Intervallen und eruptiven Rückungen sofort an McCoy Tyner, so wie überhaupt das ganze Projekt offenbar spirituell im prä-modalen Hardbop verwurzelt ist. Auf dieser Basis entwickelt Yenana mit seiner jungen Band auch immer wieder Seitenlinien in orientalische Melodik, die mitunter an die kurze Blüte des äthiopischen Jazz erinnert. Yenana ist Jahrgang 68, studierte in Durban bei Dave Brubecks Sohn Darius und ist als Produzent und Pianist auf allen möglichen Schauplätzen von R&B über Pop bis zur Filmmusik anzutreffen. Sein Herz gehört aber, seit er durch die Plattensammlung seines Vaters infiziert wurde, dem Jazz. Gegenüber der (leider auch nicht chronologischen) Mseleku-Werkschau hat das Album den Vorteil, ein homogenes Klangbild allmählich aufbauen und erweitern zu können. Stücke wie »Rwanda« atmen mit gelassenem Puls und dankbarer Harmonik, über der Yenana sukzessiv abstrahieren kann; »Umunyu« ist eine Verneigung vor Duke Ellington, gewissermaßen eine expressive Ballade im transatlantisch gespiegelten Jungle-Feeling; und »South Central« ist eine überraschend europäisch klingende Solo-Nummer. So gelingt es ihm, auch das avantgardistisch verschulte Ohr immer wieder herauszufordern, intelligent zu spielen, ohne intellektuell zu verkrampfen.
Eric Mandel

 

 

Turtle Island Quartet
A Love Supreme – The Legacy of John Coltrane
David Balakrishnan: viol, baritone-viol / Evan Price: viol / Mads Tolling: viola / Mark Summer: cello
Moment’s Notice / La Danse du Bonheur / Model Trane / A Love Supreme / ’Round Midnight / Countdown / My Favorite Things / Naima / Song to John / So What
Spieldauer: 64:17
Telarc / In-Akustik
***(*)

radio.string.quartet
Celebrating the Mahavishnu Orchestra
@pg:Bernie Mallinger: viol / Johannes Dickbauer: viol / Cynthia Liao: viola / Asja Valcic: cello
Open Country Joy / A Lotus on Irish Stream / Vital Transformation / The Dance of Maya / Dawn / Dream / Thousand Island Park / Meeting of the Spirits / Celestial Terrestrial Commuters / Hope / Birds of Fire / You know, you know / Sanctuary / Resolution
Spieldauer: 66:05
ACT / Edel Contraire
****
Ein Streichquartett, das Coltrane spielt? Über die Länge einer ganzen CD? »Quatsch! Geht nicht«, wird da so mancher abwinken. »Wenn ihr unbedingt Coltrane spielen wollt, dann lernt halt Saxofon!« Das Turtle Island Quartet (das Wort String haben die vier Streicher mit der neuen Veröffentlichung aus ihrem Namen, nun ja, gestrichen) braucht etwa 10 Sekunden, um alle Vorbehalte zu zerstreuen, den zweifelnden Hörer zu packen und nicht mehr so schnell loszulassen. Das Eröffnungsstück »Moment’s Notice« beginnt mit einer swingenden Geige in Grappelli-Phrasierung, begleitet von Streicher-Blockakkorden, dann setzt das Cello mit einem Walking Bass ein, der das Wort Swing ganz groß schreibt. Schon zu diesem Zeitpunkt ist eindrucksvoll geklärt: Das hier sind keine Musiker, die in der Klassik zu Hause sind und mit dem Langenscheidt in der Hand einen Betriebsausflug ins jazzige Ausland veranstalten. Die vier sind Jazzmusiker, für die Groove, Swing und Improvisation zur Muttersprache gehören. Keine Spur von steifer Akkuratesse, im Gegenteil: Die Spielfreude und die improvisatorische Phantasie gehen in den Soli des Eröffnungsstücks bisweilen sogar auf Kosten der Intonation. Zwei weitere Titel lang nehmen sie sich Zeit, um dem Zuhörer alle Angst zu nehmen, sie könnten dem Folgenden nicht gewachsen sein - dann wird’s ernst. Selbstbewusst stellen sie eine 19-minütige Version von »A Love Supreme« vor, die als Übertragung eines Jazz-Klassikers ebenso gut funktioniert wie als Versuch, mit dem Vokabular des Streichquartetts neue Schichten in Coltranes Meisterwerk freizulegen. Die CD pendelt über die ganze Länge zwischen diesen beiden Ansätzen, einerseits die Rekonstruktion mit anderen Mitteln, andererseits das Weiterdenken in neue Richtungen. Hilfreicherweise sind alle Quartett-Mitglieder gute Arrangeure, was für Abwechslung sorgt. Für Klassikhörer bietet sich der Einstieg über Evan Price’ Arrangement von »’Round Midnight« an, das den raffinierten harmonischen Verlauf für ein schwelgerisches Bad im Streicherklang nutzt, bevor es den Hörer behutsam in einen Jazz-Walzer mitnimmt. Sollte es wirklich noch Menschen geben, die nur Coltrane oder nur Streicherkammermusik lieben – diese CD hat tatsächlich das Potential, sie aus ihrer Engstirnigkeit zu befreien.
Aber es geht noch abgefahrener. Das österreichische radio.string.quartet hat sich für sein ACT-Debüt mit John McLaughlins Mahavishnu Orchestra auseinandergesetzt. Zur Notwendigkeit, die Funktionen einer Rhythmusgruppe auf die Streicher zu verteilen, kam hier noch die reizvolle Aufgabe, die kraftvoll-rockige Aura der frühen 70er auf die Streichinstrumente zu übertragen. Ob so etwas möglich ist, kann am besten der Altmeister selbst beurteilen. John McLaughlin bekam ein Demoband der Aufnahmen und war begeistert. »Dass es ihnen gelungen ist, Musik, die eigentlich elektrischer Fusion-Jazz ist, mit Elementen ihrer klassischen Herangehensweise zu verschmelzen und dabei die ›elektrische‹ Atmosphäre zu erhalten, ist einfach einzigartig«, lobt er. Die Wiener legen den Schwerpunkt auf die erste Mahavishnu-Besetzung mit Jerry Goodman an der Geige und schaffen es überzeugend, den brodelnden Klang der Band nachzubilden. In »The Dance of Maya« oder »Meeting of the Spirits« ist die Geige phasenweise kaum von einer verzerrten Gitarre zu unterscheiden, und das Cello sorgt darunter druckvoll für bedrohliches Grummeln. Auch den Geschwindigkeitsfetischismus, der McLaughlin häufig vorgeworfen wird, sparen die Musiker nicht aus, was beim Zuhören schon mal für Schwindelgefühle und staunend offene Münder sorgen kann. Lobenswerterweise beleuchtet das radio.string.quartet aber nicht nur die kraftbolzende Seite des Mahavishnu Orchestra, sondern räumt auch den meditativen Stücken ausreichend Platz ein. Besonders schön in »You Know, You Know«, das mit seinen um sich selbst kreisenden Repetitionen McLaughlin überraschend wie einen frühen Arvo-Pärt-Vorgänger erscheinen lässt.
Ob Coltrane oder Mahavishnu – bei beiden Aufnahmen fragt man sich fasziniert, wie sie wohl für einen Hörer klingen mögen, der die Originale nicht kennt. Bei der Frage, welcher der beiden Aufnahmen man den Vorzug gibt, sollte man sich davon leiten lassen, welche der musikalischen Vorlagen einem näher ist. Die beste Wahl ist in diesem Fall ohnehin ein beherztes Sowohl-als-Auch.
Guido Diesing

 

Through the Looking Glass

Mit dem Aufkommen dessen, was vor allem die anglo-amerikanischen Kollegen schnell als »New«, »Weird« oder »Acid Folk« rubrizierten, fragte man sich zunehmend nach den Vorbildern dieser scheinbaren »Bewegung«. Danach gefragt fielen immer wieder dieselben Namen: Incredible String Band, Roy Harper, Vashti Bunyan und eben – The Pentangle. Was Pentangle von den vorgenannten Bands und Künstlern unterscheidet, ist zum einen ihr Drogenkonsum, zum anderen aber vor allem ihre Musikalität. Denn in Pentangle trafen sich zwei der herausragendsten Gitarristen Großbritanniens (Bert Jansch & John Renbourn) mit der damals wohl besten Rhythmusgruppe der Insel: Danny Thompson und Terry Co, eine Art Sly & Robbie der britischen Rhythm & Blues-Szene. Dazu kam dann noch eine Sängerin, die zwar nur im Sitzen singen konnte und vielleicht nicht nach viel aussah, die aber genau den richtigen Ton traf für das elfenhafte Feeling, das man nach wie vor mit britischem Folk assoziiert. (Und was ihren Drogenkonsum anging, so oszillierte dieser zwischen Bier und Rotwein in großen bis riesigen Mengen. Bodenständige Leute also.)

Die lang angekündigte und jetzt endlich erschienene 4CD-Retrospektive The Time Has Come besteht aus raren Aufnahmen und sauber gemasterten Originalen. Die ersten beiden CDs geben einen exzellenten Überblick über das Schaffen der Band im Studio, die meisten der hier versammelten Raritäten waren allerdings bereits auf vorherigen CD-Wiederveröffentlichungen zu hören. CD3 versammelt in neuer Reihenfolge alle noch erhaltenen Aufnahmen des Konzertes in der Royal Festival Hall vom 29 Juni 1968, das bislang die erste Hälfte der Sweet Child-Doppel-LP ausmachte. CD4 setzt sich aus Live-, TV- und Film-Aufnahmen von 1970 bis 1973 zusammen, von denen einige den Fans bereits als Video via Youtube bekannt sein dürften (worauf das Booklet ausdrücklich hinweist).

Trotzdem eröffnet diese Box eine neue Dimension in der Pentangle-Wahrnehmung. Als Beispiel hierfür sei nur die knapp 20-minütige Live-Version von »Pentangling« in der Aberdeen Music Hall von 1970 auf CD4 herangezogen. Der Track ist der Beweis dafür, wie offen und variabel die Band war; einmal in Fahrt gekommen, verändern sie die Struktur des Songs, bauen lange Improvisationspassagen ein (mitten im Song zitieren Danny & Terry »So What«), irgendjemand spielt sogar Mundharmonika. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands konnten sich Pentangle solche ausufernden Improvisationen leisten – schließlich hatten sie mit Danny Thompson einen der besten Bassisten an Bord, den die britischen Inseln jemals hervorgebrachten. Trotz unterdurchschnittlicher Soundqualität und mieser Balance merkt man sofort, dass hier mit viel saubererem Wasser gekocht wurde, als die Kollegen bei Fairport Convention oder Steeleye Span das taten. Weiterer Beweis sind die beiden (bisher unveröffentlichten Versionen) des Magnum Opus »Reflection« vom gleichnamigen Album.

Weitere Pluspunkte der Box: Die vielen abgespeckten Versionen von hinlänglich bekannten Studioproduktionen auf der vierten CD (zumal »Willie O’Winsbury« ohne die dusseligen Flöten. Sorry, John) und die beiden BBC-Session-Tracks, die hier in erstklassiger Soundqualität vorliegen (und damit die der HUX-Veröffentlichung The Lost Broadcasts bei weitem übertreffen). Zudem wurden zur Erzählung der Bandgeschichte auch Tracks von den Soloproduktionen der einzelnen Mitglieder, an denen häufig die ganze Band beteiligt war, hinzugenommen.

Zur Musik kommt das umfassend zu nennende Booklet, das (glücklicherweise) von Colin Harper geschrieben wurde, der sich ja bereits als Autor der Jansch-Biographie The Dazzeling Stranger einen Namen gemacht hatte. Hier erfährt man auf knapp 50 Seiten die Essenz der Bandgeschichte in Wort und Bild. Und es kommt Erstaunliches dabei heraus: Bert Jansch erzählt, wie er mit Jimi Hendrix die Bühne teilte, als der noch kaum bekannt war, und dass Jerry Garcia die gemeinsamen Shows mit Pentangle 1969 als Inspiration für die Acoustic-Shows der Grateful Dead übernahm. Sehr amüsant auch die Anekdoten von Jacqui McShee vom Isle of Wight Festival, wo die Band während Hendrix’ Auftritt unter der Bühne saß ... oder dass es kaum Klos für die Musiker gab – mit Ausnahme von Joan Baez, die ihr eigenes mitgebracht hatte, was aber niemand außer ihr benutzen durfte. Hier wird eine bereits als bekannt vorauszusetzende Geschichte neu erzählt und der Musik ein neuer Kontext gegeben.

Unterm Strich steht die Erkenntnis, dass Pentangle ganz einfach große Innovatoren einer Songtradition waren und ihrem eigenen Remix der jahrhundertealten Stücke vertrauten, während andere sich sklavisch an etwas als »original« wahrgenommenes klammerten. Dieser Spirit lässt die Band auch heute noch als eine moderne und richtungsweisende Band erscheinen. Dass Pentangle mit dieser Box eine definitive Repräsentation bekommen haben, war ebenso high time wie ihr Lifetime Achievement Award anlässlich der BBC 2 Folk Awards im Februar dieses Jahres. 35 Jahre nach dem Ende der Originalbesetzung lässt sich mit Fug und Recht konstatieren, was der Titel der Box bereits vorgibt: The Time Has Come.
Ralf Bei der Kellen

The Pentangle
The Time Has Come 1967–1973
Jacqui McShee: voc / Bert Jansch: g, bj, dulcimer, voc / John Renbourn: g, sitar, rec, voc / Danny Thompson: b / Terry Cox: dr, glockenspiel, voc
CD1 - Studio 1967-69: Mirage / Waltz / Poison [Previously Unreleased] / Travelling Song / Forty Eight / Koan [Alternate Take - Previously Unreleased] / In Your Mind [BBC Session 1968] / Sovay [BBC Session 1968] / In Time / Sweet Child / The Trees They Do Grow High [Alternate Take] / Moon Dog / Light Flight / Once I Had a Sweetheart / I Saw an Angel / Springtime Promises / Cold Mountain / Train Song / Hunting Song [BBC Session 1969]
CD2 - Studio 1970-73: Lord Franklin / Jack Orion [Alternate Edit] / Cruel Sister / Helping Hand / Faro Annie / Reflection [Alternate Take - Previously Unreleased] / So Clear (aka John’s Song) [Alternate Take - Previously Unreleased] / The Snows / Jump Baby Jump / Yarrow / Tam Lin [Previously Unreleased] / The Best Part of You [Previously Unreleased] / Green Willow
CD3 - Live At the Royal Festival Hall, June 29 1968: Waltz / Way Behind the Sun / The Time Has Come / Let No Man Steal Your Thyme / So Early In the Spring / Hear My Call / No More My Lord / Three Dances: Brentzal Gay - La Rotta - The Earle of Salisbury / Market Song / Bruton Town / A Woman Like You / No Exit / Haitian Fight Song / Goodbye Pork Pie Hat / Bells / John Donne Song / Watch the Stars / Turn Your Money Green / Travelling Song
CD4 - Live, TV & Film 1970-73: Pentangling [Aberdeen Music Hall 1970] / Sally Go Round the Roses [Granada TV 1970] / Sarabande [Granada TV 1970] / Sally Free And Easy [Granada TV 1970] / Wondrous Love [LWT TV 1971] / Sweet Child [LWT TV 1971] / Willy O'Winsbury [Granada TV 1972] / Rain And Snow [Granada TV 1972] / No Love Is Sorrow [Granada TV 1972] / Wedding Dress [RTBF Belgium TV 1972] / The Furniture Store / Christian the Lion / Reflection [RTBF Belgium TV 1972] / People on the Highway [RTBF Belgium TV 1972]
Spieldauer: 68:00 (CD1) / 67:46 (CD2) / 64:05 (CD3) / 73:24 (CD4)
Castle / Sanctuary / Rough Trade
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