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Die Schweiz ist ein vergleichsweise kleines und vergleichsweise begütertes Land. Die Wege sind kurz, die Musiker kennen, die Stile mischen, die Anregungen verdichten sich vergleichsweise schnell und intensiv. Von Deutschland aus gesehen, erscheint die Schweiz als ein bergiges und zugleich urbanes Paradies für Jazzmusiker. Und in diesem Jahr ist die Schweiz Partnerland der Bremer Messe jazzahead!

Es klingt einfach und ist doch so schwer: die permanente Permutation des Klangs, das beständige Neuentdecken, Neudenken, Neuberühren. Das französische Kollektiv Ping Machine hat sich dieser Aufgabe verschrieben und verfolgt sie seit fast zehn Jahren unermüdlich.

Da hat man tief im Innern jahrelang das Vorurteil gepflegt, Fusion sei abgestanden und passé. Und dann kommt die finnische Espoo Big Band daher und stellt das alles infrage. Unter ihrem Dirigenten Marzi Nyman überträgt sie Stücke ihrer jazzrockenden Landsleute vom Quartett Husband ins musikalische Breitwandformat – mit überraschenden Extras und auf mitreißende Art.

Der Vokalist Theo Bleckmann thematisiert den Tod. Vielleicht ist er aktuell der erfolgreichste deutsche Jazzmusiker in den USA. Theo Bleckmann kam 1989 in die Vereinigten Staaten (seit 2005 ist er amerikanischer Staatsbürger) und hat sich seither den Ruf erworben, einer der herausragenden Vokalisten des zeitgenössischen Jazz zu sein. Gerade ist ein neues Album erschienen, das den Sänger erstmals als Komponisten zeigt. Nach etlichen Veröffentlichungen bei Winter & Winter ist Elegy sein Debütalbum für ECM.

30jahr 1Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Vor 30 Jahren erschien die erste Ausgabe der JAZZTHETIK. Wir blicken zurück und gratulieren uns selbst.