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„Licht und Schatten sollten ineinander übergehen, ohne Linien oder Grenzen, nach der Art des Rauches.“ So beschrieb Leonardo da Vinci seine Vorstellung von guter Kunst – umgesetzt zum Beispiel in der Mona Lisa. Auch in der Musik muss nicht alles immer klar und festgelegt sein, findet – 500 Jahre später – Emile Parisien. Und tritt im Quintett mit dem Improvisator Joachim Kühn den klingenden Beweis an.

Eine Katze hat neun Leben, und die Katzenfreundin und Jazzgitarristin Leni Stern hat offensichtlich ähnlich viele. Nach einer Karriere als Schauspielerin ging die Deutsche nach Boston, um Jazzgitarre zu studieren – und lernte dort Mike Stern kennen und lieben.

Grunge und Jazz – geht das zusammen? Dieser raue, ungehobelte, möglichst einfach gestrickte Rockstil der 90er als improvisiertes, virtuoses Spiel? Natürlich geht das. Denn in der Simplizität liegt eine unglaubliche Kraft. Pianist Christoph Spangenberg spürt ihr nun nach – und nimmt sich das legendäre Nirvana-Album Nevermind zur Brust. Mit einem bemerkenswerten Ergebnis.

Eine kleine Kirche in Great Milton, Oxfordshire, nordwestlich von London, hat eine wichtige Rolle gespielt für den Titel des neuen Albums der ehemaligen Straßensängerin Madeleine Peyroux aus Athens, Georgia: Secular Hymns, weltliche, ja, was eigentlich: Hymnen? Kirchenlieder?

Gleich mit zwei ungewöhnlichen Aufnahmen macht der in München lebende Bassist und Cellist Henning Sieverts auf sich aufmerksam. Mit Vibes & Strings eröffnet er die neue Live-Serie Edition Unterfahrt, eine Kooperation des Labels Enja mit dem Münchner Jazzclub Unterfahrt, und mit seinem Double Quartet präsentiert er ein Projekt, das er für das Tonspurenfestival im bayerischen Kloster Irsee konzipiert hat.