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Online-Archiv

Das Online-Archiv der JAZZTHETIK enthält die bereits auf jazzthetik.de publizierten Artikel. Es bietet keine Komplettübersicht über die erschienenen Beiträge in früheren Printausgaben von JAZZTHETIK. Die Suchfunktion auf jazzthetik.de bietet Ihnen eine Übersicht über die speziell für die Online Ausgabe ausgewählten Artikel.

Simphiwe Dana2007 war ein gutes Jahr für Simphiwe Dana. Die junge Sängerin aus Johannesburg trat bei großen europäischen Festivals auf, wurde von den Teilnehmern der Weltmusik-Messe WOMEX für die BBC World Music Awards 2008 nominiert und wird inzwischen auch nicht mehr nur vom Jazz- und Weltmusik-Publikum wahrgenommen.

»Jazz aus Skandinavien« ist mittlerweile zu einem Qualitätsmerkmal geworden. Dass die vier einwohnermäßig relativ kleinen Länder über einen so großen Fundus an hervorragenden Jazzmusikern verfügen, kommt nicht von ungefähr. In Dänemark etwa werden Spielstätten und Jazz-Musiker per Gesetz gefördert.

est1.jpgWarum der schwedische Pianist Esbjörn Svensson mit seinem Trio e.s.t. ausgerechnet an der Elbe ein Stück über sich selbst hinausgewachsen ist? Gute Frage. Und nun zurück zur Musik!  Beim Köln Concert erschien Keith Jarrett der Flügel wenig tauglich. 2001 in Montreux gab’s für sein Trio sogar nicht nur mit Sound und Beleuchtung Probleme, sondern auch mit großer Hitze im Saal. »Wir mussten dem Publikum einen absolut wasserdichten Grund liefern, an diesem Abend anwesend zu sein«, schreibt Jarrett im Booklet zum unlängst erschienenen Doppelalbum My Foolish Heart.

Herbie HancockFragt man junge Pianisten nach ihren Vorbildern, fällt neben Monk, Evans, Jarrett unweigerlich sein Name. Herbie Hancock gilt seit seinen Anfängen im legendären Miles Davis Quintet als stilbildend - und das, obwohl er in vielen Stilen zu Hause ist. Auf seiner neuen CD River: The Joni Letters setzt er sich mit der Musik von Joni Mitchell auseinander.

Julia Hülsmann blickt nach vorn. Die 37-jährige Multitaskerin – sie ist Bandleaderin, als Komponistin gefragt und managt eine Familie – erinnert sich aber auch gern. Zum Beispiel an das erste Stück, das sie als Kind auf dem Klavier gespielt hat: »These Foolish Things«. Sie fand es sehr spannend, weil es mit einer schwarzen Taste anfing. Damit war sie noch lange nicht beim Jazz angekommen, wohl aber bei ihrem Instrument.