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Online-Archiv

Das Online-Archiv der JAZZTHETIK enthält die bereits auf jazzthetik.de publizierten Artikel. Es bietet keine Komplettübersicht über die erschienenen Beiträge in früheren Printausgaben von JAZZTHETIK. Die Suchfunktion auf jazzthetik.de bietet Ihnen eine Übersicht über die speziell für die Online Ausgabe ausgewählten Artikel.

Christoph TitzGoogelt man und landet bei der Internet-Enzyklopädie Wikipedia, lässt sich zu Christoph Titz folgender Eintrag finden: »… als Solist eine Mischung aus spätem Miles Davis und Chet Baker«. Der Trompeter kann diese Definition schon verstehen. »Das sind eben die beiden Jazzer, die man so kennt. Und ich finde beide gut.«

Michael MöhringDie Skrupel, einen ehemaligen und von Zeit zu Zeit immer noch hier schreibenden JT-Autor auf diesen Seiten hochleben zu lassen, sind mit dem Erscheinen der zehnten Brown Sugar-Compilation endlich ad acta gelegt worden. Zusammengestellt hat diesen Sampler und etliche andere nämlich Michael Möhring, Funk- und Soul-Brother aus Göttingen - immer auf der Suche nach dem guten Groove.

Robert NippoldtMusik zeichnet sich ein. In Körpern und in Papier. Mit seinem Projekt »Jazz« geht der Graphiker Robert Nippoldt den Spuren des Jazz mittels seiner ihm eigenen Kunstfertigkeit nach! »Entweder regnet’s in Münster, oder es läuten die Glocken«, so heißt es in der ortsüblichen Wetterkunde. Und es ist an einem jener Tage, an dem es so dolle regnet, dass das Glockengeläut im Geprassel der Regentropfen nicht zu hören ist, an dem also alles zusammenkommt, was zusammengehört, und sich ein junger, schlaksig wirkender Mann durch das Unwetter kämpft. Mit dem Fahrrad, in Münster durchaus üblich.

mkatche1.jpgEs ist schon erstaunlich, dass Manu Katché sein erstes Jazzkonzert ausgerechnet in Bari im Jahr 1991 spielte. Nicht nur, weil auch der Autor dieser Zeilen vor Ort war und den Schlagzeuger dort erstmals traf – Katché spielte dort in der Band von Jan Garbarek, mit dem er auch in diesem Jahr wieder unterwegs sein wird. Und das Konzert fand im Rahmen eines Festivals statt, dessen Credo im Untertitel wunderbar und stellvertretend für die weitere Karriere des Musikers wie folgt beschrieben war: »Auf dem Weg der möglichen Musiken«.

Der Vibrafonisten-Legende Bobby Hutcherson jüngst einmal wieder in Europa live zu begegnen, ihr beim Spielen zuzuschauen, ist schon ein besonderes Vergnügen. Mit vollem Körpereinsatz lauscht Hutcherson den angeschlagenen Tönen nach, er biegt und windet sich, in unnachahmlicher Eleganz und nahezu tänzerischer Anmut. Wer es bisher nicht wusste, weiß es spätestens nach diesem Erlebnis: Jazz und Körpersprache sind – worauf gerade Joachim–Ernst Berendt mehr als einmal hingewiesen hat – nicht voneinander zu trennen. Und wer je bei afroamerikanischen und europäischen Jazzern auf die Körpersprache geachtet hat, weiß, dass Jazz dort lebt, wo seine Körpersprache gesprochen wird.