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Online-Archiv

Das Online-Archiv der JAZZTHETIK enthält die bereits auf jazzthetik.de publizierten Artikel. Es bietet keine Komplettübersicht über die erschienenen Beiträge in früheren Printausgaben von JAZZTHETIK. Die Suchfunktion auf jazzthetik.de bietet Ihnen eine Übersicht über die speziell für die Online Ausgabe ausgewählten Artikel.

Sie galten immer wieder als Indikatoren für den Zustand des Jazz: Klaviertrios von Teddy Wilson über Hank Jones, Oscar Peterson bis zu Bill Evans. Seit die 1960er das demokratisierte Interplay als Messlatte eingeführt hatten, schien die klassische Form gefunden – bis eine junge Generation mit Brad Mehldau, dem Esbjörn Svensson Trio oder das Genre aus seinem Dornröschenschlaf weckte.

Neben seinen Alben mit der Pat Metheny Group, die wohl zu den komplexesten Werken gehören, die derzeit im weiteren Umfeld des Jazz entstehen, hat Pat Metheny auch immer gern begleitete oder unbegleitete Duo-Alben mit seinen Lieblingsmusikern gemacht. Die Aufnahmen mit Lyle Mays, John Scofield, Jim Hall oder Charlie Haden haben stets ein ganz eigenes Flair entfaltet, das die Klangwelten eines Pat Metheny mit denen seines jeweiligen Partners auf einem noch höheren Level zusammenführte. Die Kollaboration mit Pianist Brad Mehldau löst hingegen einen gewissen Verdacht aus.

»Zu viel für das, was man von mir verlangt, zu wenig für das, was ich leisten könnte.« Mozart über seine kaiserliche Apanage im Jahr 1788
Anything sounds. Fetzen mozartscher Musik flattern mit einem durchgeknallten Plattenspieler wie besoffene Kleidermotten unterm Stroboskop sich hektisch abwechselnder Modi und Stile, eine irrlichternde Arena, in der das Uri Caine Ensemble seine musikalische Achterbahnfahrt zwischen Irrsinn und Methode veranstaltet, genau richtig für eine Senioren-Kaffeefahrt ins Mozartkugelglück.

Die Weltmusik erfreut sich nun schon um die 25 Jahre lang einer stetigen Präsenz in den Medien und manchmal ja auch in den Charts. Was am Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre (des letzten Jahrhunderts) noch exotisch war, ist heute für viele einfach nur noch normal. Schuld daran sind auch Plattenfirmen wie Jaro in Bremen, die dieser Tage ihr immerhin schon 25-jähriges Betriebsjubiläum feierte.

Anfang der neunziger Jahre galt Myra Melford als der »Shooting Star« der New Yorker Jazzszene. Mit ihrem dynamischen und expressiven Spiel sorgte die Pianistin bei internationalen Festivals für Aufsehen, und ihre Platteneinspielung erntete höchstes Kritikerlob.