Jazzthetik - Das Magazin für Jazz und Anderes

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Megaphone #151 von Harald Justin
Megaarchiv vom 08.12.2004

Dass Weihnachten am 24. Dezember, Neujahr einige Tage später gefeiert wird, überrascht immer wieder viele Menschen. Völlig gestresst kommen sie im letzten Moment der Forderung des Realsatirikers Schröder nach, mehr zu konsumieren, und machen sich Gedanken darüber, nach welchen guten Vorsätzen man denn im nächsten Jahr leben will. Viele Amerikaner möchten beispielsweise im neuen Jahr wiedergeborene Christen sein, Homosexualität und vorehelichen Geschlechtsverkehr verteufeln, andere arme Länder und Menschen bombardieren und Blut gegen Öl tauschen. Dem Trinken, Rauchen und Onanieren wird ebenfalls abgeschworen. Man könnte auch gleich mit dem Leben aufhören. Aber das überlässt man besser den anderen. Und was wird dann mit dem Jazz, dieser uramerikanischen Spaßmusik?

Zur Klärung dieser Frage erst einmal eine Meldung aus dem japanischen Reich der Töne und Kommunikation: Aus Rache für eine ständige Ruhestörung durch die Nachbarn hat eine Japanerin fast ein Jahr lang mit Hilfe ihres Radios die Nachbarn ihrerseits dauerbeschallt. Die 43-jährige Frau wurde daraufhin wegen mutmaßlicher Körperverletzung verhaftet, wie die japanische Nachrichtenagentur JiJi-Press berichtet. Als Rechtfertigung gab die Frau an, dass sie ihre Nachbarn durch ihre radiologische Zwangsbeschallung doch nur dazu bringen wollte, mit dem ständigen Klopfen an ihre Wand aufzuhören. Während in diesem Fall die Töne zur Non-Kommunikation eingesetzt werden, beschreiten andere japanische Wissenschaftler revolutionäre neue Wege der Kommunikation, Partnervermittlung und der Brustvergrößerung: Hideto Tomabechi behauptet, einen besonderen Handyklingelton entwickelt zu haben, der die weibliche Oberweite wachsen lässt. Fabelhaft - so eine Kundin, die den für 2,20 Euro per Download aufs eigene Handy bestellbaren Ton getestet hat - sei das Ergebnis: »Jetzt habe ich 89 cm statt 87 cm Umfang!« Wenn dann noch der Klingelton für den Mann kommt, freut sich der MephoMan schon auf sich gegenseitig anrufende Menschen – etwa in der U-Bahn -, die Freunden, Familie, Kollegen, Nachbarn oder sich selbst per Anruf etwas Gutes tun und für Wachstum sorgen wollen. Kommunikation per Ton ist doch etwas Schönes.

Wenn Tiere reden könnten ... Aber immerhin kann der Siegerländer Tasso Wolzenburg mit seinem Horn die Brunftrufe von Hirschen so perfekt nachmachen, dass er die vierten Harzer Hirschruf-Meisterschaften gewann. Wie sehr die Hirschkühe davon berührt waren, ist nicht bekannt. Ein unmissverständliches Geschmacksurteil drückte hingegen die Elefantenkuh Big Bertha im wahrsten Sinne des Wortes aus, als ihr bei einem Konzert des Sängers Tony Bennett ein gewaltiger Darmwind entfleuchte. Die Vorhänge flatterten, und Bennett sagt: »Mich hätte es fast von der Bühne geblasen!« Eine gute Figur machten dahingegen die Elefanten, die nicht die Arschtrompete spielten, sondern sich von Trompetengott Till Brönner besteigen ließen, um zusammen mit ihm Modell für eine Werbekampagne der FAZ zu stehen. Mit Albert Mangelsdorff ist er nun der zweite Jazzer, der sich eine FAZ vors Gesicht halten darf, damit es hinterher heißt: »Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.« Zudem spielte er noch ein bisschen Trompete. Der SPIEGEL schreibt: »Den Dickhäutern soll es gefallen haben. Jedenfalls deuteten die Pfleger so das Verhalten der tierischen FAZ-Statisten: Die Viecher buddelten bei Brönners Konzert mit ihren Rüsseln im Sand.« (Und wer versteckte wohl vorher die Erdnüsse im Sand? Dieses Rätsel bleibt einmal wieder ungelöst, und selbst die Meister des investigativen Journalismus vom SPIEGEL sind fantasielos genug, kein Wort darüber verlieren! Ha!)

Wie kommt man eigentlich als Musiker zu einer Meldung im SPIEGEL? Brönner setzt auf Elefanten, andere Musiker auf Stilblüten-Produzenten der journalistischen F-Klasse. Durch die Rubrik »Hohlspiegel« gelang es nun dem westfälischen Boogie-König Christian Bleiming, sich dort zu verewigen, wo selbst der Kanzler pflichtbewusst durchzublättern pflegt. An beliebt-berüchtigter (Hohl-)Stelle des SPIEGEL wird die BIETIGHEIMER ZEITUNG zitiert: »Bleimings linke Hand, die den Rhythmus vorgibt, ist einzigartig, großartig. Viele Pianisten können sich von dieser Hand eine Scheibe abschneiden, und trotzdem kämen sie nicht annähernd an das Phänomen Christian Bleiming heran.« Mal gespannt, ob mir das Phänomen demnächst mit verbundener Hand begegnet.

PREISFRAGE: Wie kommen MusikerInnen eigentlich in einen Kalender? Indem sie sich flach und kleiner machen? Na, so ungefähr. Man kann’s auch »Fotografieren« nennen. Und wenn das dann ein Meisterfotograf wie Erwin Kneidinger macht, dessen Werke u.a. im New Yorker Metropolitan Museum zu sehen waren, dann wird daraus ein wunderschön gestalteter Kalender mit 12 Monatsblättern, auf denen beispielsweise B.B. King, Pharoah Sanders, Miles Davis, Ray Charles, James Brown, Lionel Hampton und Louis Armstrong zu sehen sind. Alles schwarz-weiß und von bestechender Schönheit. Der ars vivendi-Verlag war so freundlich, der JT und ihren LeserInnen fünf Exemplare dieses so großformatigen wie -artigen Kalenders zur Verfügung zu stellen. Wer einen gewinnen will, sollte bis zum 20. Januar der JT mitteilen, für welches Jahr dieser Kalender wohl gelten soll: a) 2000 oder b) 2005? Wer die Antwort nicht weiß und nichts gewinnt, muss sich diesen Kalender kaufen! www.arsvivendi.com und info@arsvivendiverlag.de

Einige müssen kaufen, andere erhalten Preise. Ein Preis der Deutschen Schallplattenkritik ging an die aktuelle Produktion der Kölner Saxophon Mafia: Spaceplayer. Wie schon mit der Jubiläums-Produktion 20 Jahre Saxuelle Befreiung (2001) konnte - so heißt es in der Pressemeldung - »die Mafia die Jury von führenden Jazz-Experten der deutschen Jazzlandschaft mit Kreativität und Qualität überzeugen.« Wie das die Mafia so macht: www.saxophonmafia.de

Einen Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt auch MC One / Sony: für die Compilation rund um Martin Scorceses Film-Edition The Blues. Weitere Auszeichnungen gingen an Aki Takase für ihr Fats-Waller-Album (enja) sowie an das Album Hiphopkhasene (Piranha) von Solomon & Socalled.

ECM-Mastermind Manfred Eicher erhielt 1986 den »Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik«. Und 1998 den »Musikpreis der Landeshauptstadt München«. 1999 wurde er vom schwedischen König zum »Commander of the Royal Order of the Polar Star« ernannt und erhielt vom estnischen Staatspräsidenten das »Marienlandkreuz V. Klasse«. 2000 wurde ihm von der University of Brighton die Ehrendoktorwürde verliehen, »in recognition of his outstanding contribution to the development of contemporary music«. 2002 erhielt er einen Grammy als »Best Classical Producer of the Year«. Nun wird er den mit 10.000 Euro dotierten diesjährigen Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München erhalten. In der Begründung heißt es u.a.: »Manfred Eicher gelang es erstmals, zeitgenössischen Jazz einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Seine Aufnahme von Keith Jarretts Köln Concert ist noch heute das meistverkaufte Jazz-Album aller Zeiten und nimmt in den Jazz-Hitlisten eine führende Position ein.« Und: »Gerade in einer Zeit, in der bei vielen Schallplattenfirmen nur noch die kommerzielle Verwertbarkeit von Musik zählt, soll die Verleihung des Kulturellen Ehrenpreises ein sichtbares Zeichen für die Hochachtung der Jury und der Stadt München dafür sein, dass sich Manfred Eicher, auch nach über dreißig Jahren des Erfolges, bei der Gestaltung des Programms von ECM Records unbeirrt ausschließlich von Qualitätskriterien leiten lässt.« Die Verleihung des Preises findet am 24. Januar 2005 statt. www.muenchen.de

Über den heutigen ACT-Labelchef und einstigen WEA-Mann Siggi Loch schreibt der Chronist der Warner Music Group, Stan Cornyn, in seinem Buch Explosiv – Helden, Hits & Hypes (Hannibal-Verlag), dass »Siggi einen Instinkt für Jazz, blondes Haar und einen guten Schneider hatte. Siggis Englisch war perfekt – mit einer Ausnahme. Er bezeichnete ›compilation albums‹, auch Sampler genannt, hartnäckig als ›copulation albums‹.« Dieser Mann von Humor und Jazz-Instinkt konnte diverse German Jazz Awards einheimsen. Einen Gold- und Platin-Award erhielt Nils Landgren für Funky Abba, goldig wurde es für Viktoria Tolstoys Album Shining on You, Nils Landgrens Live In Stockholm und Sentimental Journey sowie für Rigmor Gustafssons I Will Wait For You und Julia Hülsmanns Scattering Poems. www.actmusic.com

Übrigens: Die Jazz Awards werden vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft verliehen. Sie gehen an diejenigen Produktionen aus dem Jazz-Bereich, die die magische Grenze von 10.000 verkauften Exemplaren zu überschreiten vermögen. Im ganzen letzten Jahr konnte diese Auszeichnung an nicht mehr als 15 Jazz-Alben in Deutschland vergeben werden. Daran, dass 2004 gleich 6 Jazz-Awards an das ACT-Label gingen, hat vor allem Musiker und Produzent Nils Landgren einen großen Anteil: Nicht nur verkaufte sich sein Funky Abba mehr als 20.000 Mal - nein, er produzierte auch noch die Erfolgsalben von Rigmor Gustafsson und Viktoria Tolstoy

Späte Ehrung: Ray Davies hat einst für die Kinks schöne Lieder geschrieben und gesungen. Als Schauspieler war er so schlecht wie eigentlich nur Roger Daltrey oder Keith Richards [und nicht zu vergessen Jon Bon Jovi, Anm. d. Korrektors]; als Schauspieler und Musiker ist er in einem Film und in diversen Videos zu sehen, bei denen Julien Temple Regie geführt hat und die vollkommen im Dienst des schlechten Geschmacks der siebziger bzw. achtziger Jahre stehen. Ton- und Bildqualität sind entsprechend. (Return to Waterloo / Come Dancing, Eagle / Edel Contraire). Deshalb wenden wir uns lieber einem anderen Ray zu. Von Ray Charles gibt es posthum nicht nur die CD Genius Loves Company (EMI), die DVD Ray Charles Live In Concert With the Edmonton Symphony (Eagle / Edel Contraire), sondern noch mehr: Der Film Ray ist die nie zuvor als Film erzählte Lebensgeschichte der amerikanischen Musiklegende Ray Charles. Ray hat seit US-Filmstart am 29. Oktober bereits seine Produktionskosten eingespielt und befindet sich immer noch auf Platz 2 der Filmcharts. Mehr: www.raymovie.com. Begleitend erscheint der Filmsoundtrack mit allen Hits (Warner) und die DVD Genius: A Night For Ray Charles - sie präsentiert die vollständige Aufzeichnung der prominenten Ehrenshow vor 8.000 Besuchern am 8. Oktober 2004 im Staples Center, Los Angeles. Mit Musik-Darbietungen u.a. von Mary J. Blige, Kenny Chesney, Billy Preston, Jamie Cullum, Al Green, Elton John, Norah Jones, B.B. King (mit Bruce Willis), Reba MacEntire, Usher und Stevie Wonder sowie prominenten Moderatoren wie Quincy Jones, Jamie Foxx und Morgan Freeman. Noch mehr: www.universalpicutures.de

Von C wie Charles zu C wie Can und damit zum PREISRÄTSEL: Warner ist spendabel und stellt der JT und seinen LeserInnen zu Verlosungszwecken fünf Exemplare der legendären Tago Mago-CD in der neuen SuperAudioEdition zu Verfügung. Es ist ja Weihnachten! Allerdings muss vorher die richtige Antwort auf die Frage gewusst werden, welcher Name einer berühmten deutschen Musikergruppe sich aus den Buchstaben des Wortes »Weihnachten« bilden lässt? A) Can oder B) Rattles? Antworten bitte bis zum 20. Dezember an den Weihnachtsmann oder –erfolgsträchtiger - an die JT schicken.

Von toten alten Männer zu toten jungen Männern: Ol’ Dirty Bastard, Wu-Tang-Mitbegründer, ist tot. Todesursache unbekannt. Wu-Tangler spielen auch mit bei einem ...

... lebendigen alten Mann: Hans Last, besser bekannt als James Last hat mit They Call Me Hansi ein Erfolgsalbum eingespielt, bei dem u.a. Herbert Grönemeyer, Xavier Naidoo, Tom Jones, The RZA, Jan Delay, Nina Hagen, und Till Brönner mitspielen. Selbst INTRO, das Magazin für den juvenilen Musikfreund, ist begeistert und lässt fragen: »Und Sie haben Boogie-Woogie für die Befreier gespielt?« Antwort: »Nee, Boogie-Woogie war das damals nicht. Meine Brüder und mein Vater haben schon immer Tanzmusik gemacht.« Für immer und ewig Tanzmusik. Warum auch nicht? www.theycallmehansi.de, www.jameslast.com und www.semmel.de

Und noch eine INTRO-Frage: »Kennt man sich denn unter Kollegen, Horst Jankowski, Max Greger, Paul Kuhn? Sind das Freunde von Ihnen?« Last: »Mit Horst Jankowski habe ich, da war erst 16 Jahre alt, bei Helmut Zacharias gespielt. Paul Kuhn kenne ich auch noch von ganz früher, da haben wir beide einen Jazz-Preis gewonnen.« Jazz war auch einmal Tanzmusik.

Tote alte Männer: Hans-Georg Brunner Schwer, legendärer MPS-Mann, überlebte den Zusammenstoß mit einem Auto nicht.

Tote alte Männer: Vom 3. bis 5. Dezember 2004 veranstaltet das Rock- und Popmuseum in Gronau zusammen mit dem Elvis-Presley-Initiativkreis Gelsenkirchen eine Elvis-Convention. Etwa mit Kuchen-Wettessen und einem Pillenschluck-Wettbewerb?

Lebendige Frauen: Nancy Sinatra. Laut INTRO wusste die Stiefelfrau gar nicht, was sie sang, wenn Lee Hazlewood ihr Texte wie diesen schrieb: »Some velvet morning when I’m straight / I’m gonna open up your gate«. Dafür, dass sie nicht wusste, was diese Zeilen bedeuten, kann sie sich aber noch gut an sie erinnern. Beim MephoMan und anderen Menschen funktioniert das meistens andersrum.

Außerirdische Männer: Bluesbrother Dan Ackroyd berät demnächst in Hollywood Filmproduktionen in allen Fragen, die sich um Außerirdisches drehen.

Lebendige Männer: Fred Bauer, großer Fan, hat für Nils Petter Molvaer eine Molvaer-Fan-Community-Page ins Netz gestellt: www.nilspettermolvaer.com/blogg.html - der Meister soll sich begeistert gezeigt haben.

Begeistert waren auch rund 4000 Besucher des 36. Deutschen Jazzfestivals in Frankfurt und die 10.000 Besucher, die es in die insgesamt 12 Veranstaltungen an vier Spielorten des Jazzfestes Berlin zog. Die langjährige Partnerschaft mit der ARD bewährte sich erneut: Drei Konzertabende wurden live im Radio übertragen, die Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts konnte Samstagnacht im RBB-Fernsehen erlebt werden.

Dort, wo man nicht »icke« und »dette«, sondern »iech« und »dat« sagt, fördert das jazzwerkruhr herausragende MusikerInnen und Ensembles. Deren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt muss dabei eben im Ruhrgebiet liegen. Auch 2004 wird das jazzwerkruhr drei Projekte aus dem Bereich Jazz und Aktuelle Musik finanziell und organisatorisch unterstützen. Info: www.jazzwerkruhr.de, presse.jazzwerk@web.de und jazzwerk@web.de

Alles so verdreht hier? Ja, denn es handelt sich um modernes Tanztheater.

Zusammen mit Eventkünstler Fred Pommerehn und Markus Stockhausen lässt das Stadttheater Gießen »Jagos Frau« tanzen. Premiere des Tanzstückes von Tarek Assam ist am 18.12., nach einem weiteren Termin in 2004 (22.12.) geht’s dann im neuen Jahr weiter: 7.1., 14.1., 4.2. und 19.2.2005 - jeweils 19.30 Uhr, Stadttheater Gießen, Berliner Platz (stadttheater-giessen.schaefer@t-online.de). Mehr über Tarek Assam und die Kunst, den Körper ästhetisch zum Tanzen zu bringen: www.tanzcompagnie.de

Über die seltsamen Drehmomente zwischen schneller Musik und rasantem Autofahren wurde bereits an dieser Stelle berichtet. Ebenso wurde die Meldung bekannt gegeben, dass der MephoMan betont langsame Musik hört, die Polizei aber zum wiederholten Mal meint, er fahre zu schnell. Nun gab’s sogar schon eine Strafe für das einfache Nichtbewegen des Pkws. Auto, stehend zur falschen Zeit am falschen Ort. So ärgert man den Blockwart. Eric Clapton, »Slowhand« genannt, im wahren Leben aber wohl eher ein »Bleifuß«, ärgerte auch, nämlich die französische Polizei, als er ihr mit seinem Porsche 911 und mit 216 Stundenkilometern in die Falle ging. Statt noch einmal richtig Gas zu geben und den Flics davonzufahren, hielt er brav an. 750 Euro Strafe und der Wechsel auf den Beifahrersitz waren die Folge. Seine Sekretärin fuhr den Wagen dann nach Hause. Welche Musik das Paar vorher und nachher hörte, ist nicht bekannt.

Schlussworte: Im britischen MOJO beendet Björk ein Interview mit den Worten: »Hurrah for silences. Down with the wall of sound.« Das für seine Gaga-Anrufe bekannte Trio Studio Braun lässt uns hingegen auf dem Inlet ihrer aktuellen CD Ein Kessel Braunes (Trikont / Indigo) den Satz lesen: »Vertraut den Menschen nicht, sie wollen Euch umbringen.« Wenn dem MePhoMan so etwas auch einmal einfallen würde, bräuchte er nicht schreiben: »Seien Sie auch beim nächsten Mal wieder dabei, wenn es heißen soll: Der Letzte macht das Licht aus!«

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