ie ersten beiden Alben von Mirna Bogdanović wurden mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Nun steht die Sängerin, Komponistin und Bandleaderin mit ihrem dritten Album in den Startlöchern: Glimmerence. Und ganz unabhängig davon, ob sie auch dafür wieder einen Preis erhalten wird, ist das keine schlechte Bilanz für eine Mittdreißigerin, der schon früh attestiert wurde, „der neue Stern am Himmel des weiblichen Vocaljazz“ zu sein.
Bei der Winterreise ist ja dieses Wandermotiv, das Fortschreiten in einer unklaren Zeit so interessant, das am Ende auch bis hin zur letzten Station alles offenlässt. Es geht auch um die Zeit, die verstreicht, das Gleichmaß angesichts von großen Erschütterungen
Die Zugfahrt nach Chur dauert. Manchmal klappt es immerhin doch ganz gut mit der Deutschen Bahn. Dennoch, bis nach Chur mit dem Zug zu fahren, das muss man wollen. Das JazzChurFestival ist dafür jedenfalls ein guter Grund, lässt sich dort doch seit nunmehr sieben Jahren nachhören, was es so an frischen Klängen aus der Schweiz und Europa zu hören gibt. Der Verein JazzChur, der das Festival veranstaltet, serviert einem treuen Publikum jedes Mal interessante Künstler.
Curaçao – das klingt nach blauem Meer und weißem Sand. Es ist auch so, aber eben nicht nur: Bereits zum zwölften Mal fand dort das Curaçao North Sea Jazz Festival statt. Palmen, warme Nachtluft, das Meer gleich nebenan – und ausgerechnet John Coltrane als roter Faden.
Magnús Trygvason Eliassen absolvierte sein Pensum stoisch gelassen. Und jedes Mal beeindruckend! Der Drummer, bei uns vor allem bekannt als Mitglied der isländischen Vorzeigeband ADHD, spielte im Laufe der sechs Festivaltage von Reykjavík Jazz in sage und schreibe sieben (!) Gruppen. Bassist Birgir Steinn Theodórsson brachte es immerhin auf fünf. Großartige Akteure wie sie sind gefragt auf Island.
In Saalfelden pflegt man seine Eigenheiten. Dazu gehört, dass das hier stattfindende Jazzfestival immer erst einen Tag nach seinem Beginn offiziell eröffnet wird: mit einem folgerichtig so bezeichneten „Eröffnungskonzert“, das heuer von der jungen österreichischen Musikerin Yvonne Moriel sehr überzeugend gestaltet wurde
Miles Davis ist und bleibt ein Mysterium. Wir meinen viel und immer mehr über den Mann mit dem Horn zu wissen, doch je mehr sich mittels posthumer Veröffentlichungen aus seinem Leben offenbart, desto größer scheint sein Geheimnis zu werden.
What led you to set up JAZZTHETIK in 1987?




























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